Hilfe fuer Tororo/Uganda e.V.

Januar 2016 in Uganda

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde des Vereins,

zum Anfang des Jahres 2016 sende ich Grüße aus Uganda und bedanke mich bei Allen sehr herzlich für die Unterstützung unserer Projekte.

Ich habe mich auch sehr gefreut, dass die Spenden nach meinem Newsletter vom Dezember 2015 dazu führten, dass u.a. die Küche für die Familie von Mama John und ihre 5 Kinder gebaut werden und ihr Haus renoviert werden konnte. Es kann jetzt Stürmen und den tropischen Regenfluten standhalten. Auch hatten wir mit dem gespendeten Geld die Möglichkeit, für die 3 Jungen der Familie einen kleinen Raum zu bauen, den wir mit einem Hochbett ausstatteten. Auch ein Bett für die Mutter konnte gekauft werden.Sie schliefen bis dahin Alle auf dem Boden auf einer Plastikfolie. Ich berichtete über die Familie. Der Vater hat sich ja nach Kampala abgesetzt. Das hatte in der Bauphase den Vorteil, dass alles friedlich und ohne Verluste ablief. Die Familie ist überglücklich und bedankt sich ebenfalls sehr herzlich.

Meine Zeit hier in Tororo läuft auch langsam wieder ab. Anfang Februar fliege ich zurück. Das geschieht dieses Mal mit einem sehr unruhigen Gefühl. Denn am 18.2. werden Wahlen in Uganda sein und es ist  nicht absehbar, ob es friedlich abgehen wird. Der Wahlkampf ist voll entbrannt. Die Regierungs- und die Oppositionsparteien versuchen sich mit Versprechungen bzw. Verunglimpfungen zu übertreffen. So erlebt man fast täglich, dass LKWs durch die Straßen von Tororo fahren, die mit viel Getöse ihren Kandidaten für den Landtag anpreisen. Die Lautstärke ist unglaublich. Viele Menschen sagen mir, dass sie sehr besorgt sind und bitten, für sie zu beten!

Daher öffnen die Schulen auch erst am 22.2., also nach den Wahlen. Normalerweise beginnt das Schuljahr ja Anfang des Monats Februar.

Dank einer Spende der "Networker for Humanity e.V." konnten wir ein Gemeindefahrzeug kaufen, einen Toyota Regius Wagon. Es soll den Menschen hier in Kidera im Bedarfsfall für Transporte z.B. im Krankheitsfall aber auch für andere Aktivitäten wie für Hochzeiten, Beerdigungen etc. zur Verfügung stehen. Auch unsere Schule hat es dann leichter, vor allem die notwendigen Nahrungsmittel zu transportieren bzw. Schüler im Krankheitsfall entweder nach Hause oder ins Krankenhaus. Das ist eine immense Erleichterung für die Gegend hier, denn es gibt ja außer den Motorradtaxis keine Beförderungsmittel.

Zwischenzeitlich wurden die Ergebnisse der Abschlußprüfungen der Grundschulen veröffentlicht. Zu unserer großen Freude schnitten die Jungen und Mädchen, für die Schulpatenschaften bestehen wieder gut ab. Paul und Kizito bekamen ein "sehr gut", Grace ein "gut".

Demnächst veröfentlichen wir wieder den Tätigkeits- und Kassenbericht von 2015 auf unserer website.

Nochmals herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern und ein gutes Jahr 2016!

Viele Grüße

Christiane Maleika