Hilfe fuer Tororo/Uganda e.V.

Uganda

Liebe Freundinnen und Freunde,                                                                              2.12.2019

heute möchte ich wieder berichten, wie es mir derzeit zum Beginn der Adventszeit geht. Sie findet in dieser überwiegend katholischen Gegend Beachtung, aber nicht mit dem allgegenwärtigen Konsum wie in Deutschland. Das kommt erst kurz vor Weihnachten für die Menschen, die etwas Geld haben.

Uns beschäftigen hier eher Probleme wie eine verlässliche Strom- und Wasserversorgung. Als ich in der letzten Woche aufwachte, kam plötzlich kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Dann hörte ich aus dem Radio, dass im nationalen Wasserwerk von Tororo technische Probleme aufgetreten sind, die die Wasserzufuhr für mindestens 3 Tage unterbrochen haben. Das bedeutete, dass Waser von einem Brunnen geholt werden muss. Zum Glück sind unsere Schüler in den Ferien zuhause und übernehmen diese Aufgabe für ein Taschengeld sehr gern. Für mich und für viele Menschen meiner Umgebung ist das natürlich eine Herausforderung.

Erfreulicher war dahingegen, dass in der Woche zuvor 2 unserer Studenten ihr Studium mit dem Bachelor abschlossen. So steht es für heute im Vordergrund, über sie zu berichten.

 Es ist üblich, dass ein Mal im Jahr an den jeweiligen Universitäten eine große Abschlussfeier stattfindet. Dazu gehört natürlich diese „Robe“ nach englischem Vorbild, wie auf dem Bild zu sehen.

                                                                                                    

Links im Bild steht Masimiliano Omiel, der das Lehramtsstudium in den Fächern Geografie und Geschichte abgeschlossen hat und derzeit als Volontär an einer Oberschule arbeitet. Er hofft, im nächsten Schuljahr eine Festanstellung zu bekommen. Wir haben mit ihm abgesprochen, dass er erst an einer anderen Oberschule Berufserfahrungen sammelt, ehe er eines Tages an unserer Schule eine verantwortliche Position übernehmen kann.

Auf dem Bild rechts ist Robert Paul Omiel zu sehen, der die Universität mit „Bachelors in Business Administration and Management with majors in accounting and finance“ (Betriebswirtsschaftslehre mit Schwerpunkt in Buchhaltung und Finanzen) verließ. Er hat vorübergehend die Aufgabe als Buchhalter unserer Schule übernommen und lernt eine junge Frau an, die bei uns in diesem Schuljahr eine Neuanstellung fand. Für die Zukunft stellt er sich eine Weiterbildung zum Auditor vor, was in Uganda eine gefragte Tätigkeit ist.

Auch von 2 jungen Frauen, die von Paten unterstützt wurden, gibt es erfreuliches zu berichten.

Oliver Mary hat seit einigen Jahren die Ausbildung zur Krankenschwester beendet und arbeitet seitdem in einem renommierten Krankenhaus-Case Hospital in Kampala. Hier wurde sie als beste Krankenschwester des Jahres 2019 ausgezeichnet und bekam eine Festanstellung.

Sylvia Nyaketcho, die in unserer Schule den Abschluss der Mittleren Reife machte, hat nach 3 Jahren ihre Ausbildung zur Metallarbeiterin beendet. Derzeit macht sie ein Volontariat in einer Metallwerkstatt in Tororo, die vor allem Fenster und Türen herstellt. Sobald am Anfang des nächsten Jahres ihre Prüfungsergebnisse feststehen, wird sie sich um einen Arbeitsplatz bewerben können.      

                        

Mit diesen Nachrichten möchte ich für heute meinen Newsletter abschließen und wünsche eine gute und entspannte Adventszeit und danke sehr herzlich für jede Unterstützung,

Mit herzlichen Grüßen aus Uganda

Christiane Maleika 

P.S. Am kommenden Samstag, d.7.12.2019 findet von 13-17.30 Uhr wieder ein Büchermarkt in der Caritasklinik Saarbrücken statt. Dieses Mal wird er ergänzt von einem Verkauf von Plätzchen, die unser Vereinsmitglied Christiane Trautes selbst gebacken hat und gegen eine Spende zugunsten unseres Vereins abgibt.

P.S. Als weiteren Beitrag verweise ich auf einen Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 2.12.2019 zu Spenden: Berlin ()

Steuerzahler können bis 20 Prozent des Gesamtbetrags ihrer Einkünfte als Spenden steuerlich geltend machen. Falls das Finanzamt nachfragt, müssen sie aber meist Nachweise vorlegen.

 Sie sollten sich deshalb stets eine Spendenquittung ausstellen lassen, rät die Bundessteuerberaterkammer. In manchen Fällen gibt es allerdings eine vereinfachte Nachweisführung. Dies gilt für Spenden zur Hilfe in Katastrophenfällen sowie Spenden bis 200 Euro an gemeinnützige Organisationen, staatliche Behörden oder politische Parteien. Als Nachweis reicht je nach Zahlungsart der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung der Bank.(dpa)