Hilfe fuer Tororo/Uganda e.V.

Projekte

  In einer Welt vielfältiger menschlicher Not

                                                      hat unsere Hilfe einen konkreten Ort!

             

              Masimiliano Ochwo Omiel Memorial Secondary School

Damit junge Menschen nach der 7-jährigen Grundschule bessere Chancen auf dem ohnehin schwierigen Arbeitsmarkt in Uganda haben, wurde die "Masimiliano Ochwo Omiel Memorial Secondary School" gebaut und ist seit 2004 in Betrieb.                                                                                                        .

  • Seit dem Jahr 2004 werden in den 4 Oberschulklassen (S1-S4) Mädchen und Jungen im Alter von ca.14-18 Jahren  aus Familien der armen Landbevölkerung unterrichtet. In den ersten Jahren wurde sie als eine in Uganda noch relativ seltene Tagesschule geführt, um das Schulgeld möglichst niedrig zu halten.
  • In den letzten Jahren hat sich aber gezeigt, dass für Mädchen und Jungen aus entfernteren Gegenden der tägliche Schulweg für gute Lernbedingungen zu weit ist.So entstand in den letzten Jahren ein Internat für Mädchen und Jungen.
  • Zwischenzeitlich ist die Schule mit Computern ausgestattet,  um auch diesen Schülerinnen und Schülern den Umgang mit den modernen Medien zu vermitteln. Allerdings ist der Bedarf bei der aktuellen Schülerzahl weiterhin gegeben, um den Erwerb von vertieften Kenntnissen zu ermöglichen. Ein Beamer mit Laptop gehört ebenfalls zur Ausstattung der Schule, was den Unterricht bei oft fehlenden Schulbüchern erleichtert.

  • Zwei Köchinnen bereiten in einer neuen, im Jahr 2018 fertiggestellten Schulküche die landesübliche Schulspeisung zu.

  • Eine Mehrzweckhalle dient für Schulversammlungen sowie als Prüfungsraum.

  • Ein Verwaltungsgebäude entstand mit Räumen für die Schulleitung und für Lehrer im Jahr 2016.
  • Die Wasserversorgung der "Masimilinao Ochwo Omiel Memorial Secondary School" erfolgt mit einem handbetriebenen Brunnen, Regenwassertanks, seit 2016 mit einem Anschluss an die nationale Wasserversorgung. Die Stromversorgung ist mit Solar- und elektrischem Strom gewährleistet, der für die Bedienung der Computer notwendig ist.

  • Der Verein "Hilfe für Tororo/Uganda e.V." bemüht sich um die Vermittlung von Schulpatenschaften für Jungen und Mädchen , damit Mädchen und Jungen jeden Alters aus besonders armen bzw. sehr schwierigen familiären Situationen die Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen. Auch die Schule befreit besonders bedürftige und gute Schülerinnen und Schüler Von dem Schulgeld. Mädchen werden

 

Masimiliano Ochwo Omiel Memorial Center

 Im Jahr 2007 entstand das Frauenzentrum, um Frauen die Möglichkeit zu geben, wie sie aus eigener Kraft ihre Lebenssituation verbessern, das Haushaltseinkommen erhöhen und den Armutskreislauf durchbrechen können. Oft genug sind die Männer auf der Suche nach einem Job in die Städte gezogen.

  •  In dieser Gegend gibt es noch die Möglichkeit, mit Näharbeiten Geld zu verdienen.Deshalb hatten wir als Verein eine Nähstube eingerichtet, in der eine Schneiderin vor allem als Änderungsschneiderin tätig war und andere Frauen darin anleitete. Diese Nähstube wurde ausgebaut und mit weiteren Nähmaschinen ausgestattet,damit mehr Frauen und junge Mädchen die Möglichkeit haben, das Schneiderhandwerk zu erlernen. Hierzu wurden zwei Schneider eingestellt, um sie  beim Nähen von Kleidern, Hosen und Schuluniformen zu unterrichten. 
  • Ein Friseursalon gehört auch zum Angebot. Hier können junge Mädchen und Frauen in Kursen lernen, womit sie die jeweils aktuell im Trend liegenden Frisuren ihren Kundinnen anbieten können.
  • Das Zentrum steht auch für die Bevölkerung für regelmäßige Treffen zur Verfügung. Ein Beispiel: In den letzten Jahren sind sog. Spargruppen entstanden, in der Frauen kleine Geldsummen ansparen können, die ihnen nach vorher vereinbarter Zeit oder in einer besonderen Notlage ausgezahlt werden. Gelegentlich besuchen auch Männer diese Treffen.
  • Frauen nutzen dieses Zentrum ebenfalls als Ort, um eigenen Aktivitäten nachzugehen, wie z. B. dem Verkauf von Second-Hand-Kleidung, Gemüse-und Obst aus Eigenanbau. Backwaren, die in der angegliederten Bäckerei von Frauen hergestellt werden.
  • Ein Gemeindefahrzeug konnte im Dezember 2015  angeschafft werden und steht den Menschen dieser Gegend als Transportmittel für diverse Aktivitäten z.B. in Krankheitsfällen, Familienereignissen u.ä. zur Verfügung. Auch die "Masimiliano Ochwo Omiel Memorial Sec. School" nutzt dieses Fahrzeug z.B. für den Transport bei Schulveranstaltungen.
  • Eine elektrische Getreidemühle gehört seit 2017 zu den Projekten des Vereins. Sie soll den Menschen helfen, ihr Getreide zu mahlen, ohne den weiten Weg in die Stadt auf sich nehmen zu müssen.


 

  • Auf dem Land arbeitet eine Frau durchschnittlich 16 Stunden am Tag. Feld hacken, Wasser holen, Feuerholz sammeln, Essen zubereiten, Kinder versorgen - das alles gehört zu ihren Aufgaben. Abnehmende landwirtschaftliche Erträge und immer weitere Wege zum Sammeln von  Brennholz angesichts fortschreitender Entwaldung vergrössern ihre Last. Gelegentlich können die Frauen auf dem Markt ihre Feldfrüchte gegen andere Naturalien eintauschen, allerdings nur selten gegen Geld. Frauen leisten einen deutlich überproportionalen Beitrag zur Ernährung und für das Überleben der Familie, sind jedoch bezüglich Entlohnung, Arbeitszeit und materieller Versorgung extrem benachteiligt.
    Die Aufgaben von Mädchen und Frauen werden eher in der Hausarbeit und der Familienfürsorge gesehen. Bildungsanstrengungen vieler Eltern sind für Mädchen deutlich geringer als für Jungen. Besonders drastisch ist der Unterschied bei dem Besuch der weiterführenden Schulen. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Mädchen einen geringeren Zugang zu bezahlten Tätigkeiten haben, und wenn, dann in schlecht entlohnten.

     

                  Wasser- und Energieversorgung in den Projekten

 

In den Dörfern im Bezirk Tororo gibt es für die meisten Menschen keinen Strom und kein fliessendes Wasser. Wasserquellen finden sich in sehr unterschiedlicher Entfernung zum Wohnort. Entsprechend der afrikanischen Tradition wird es mehrmals täglich von den Frauen und jungen Mädchen in Kanistern, die sie auf dem Kopf tragen, herbeigeschafft. Dieser mühsame Transport führt natürlich zu einem eher sparsamen Verbrauch, auch bei der persönlichen Hygiene. Dadurch werden unterschiedliche Krankheiten wie z..B. Durchfall-, Haut- und Wurmerkrankungen vor allem bei Kindern begünstigt.
Die Landbevölkerung kocht nach wie vor mit Holzfeuer, was aufgrund der zunehmenden Entwaldung problematisch ist. Eigentlich sollte jeder gefällte Baum durch 5 neue Setzlinge ersetzt werden, was aber leider nur selten eingehalten wird.

  • Zwischenzeitlich wurden nationale Wasserleitungen verlegt und Strommasten erbaut. Das ist ein großer Fortschritt. Für  Menschen, die meistens als Kleinbauern ihren Lebensunterhalt verdienen, ist die Verlegung  der Wasser-oder Stromleitungen kaum erschwinglich, so dass sie nur in wenigen Häusern zu finden sind.
  • In einem sonnenreichen Land wie Uganda bietet sich die Versorgung mit Solarenergie geradezu an. Es gibt mittlerweile ein recht großes Angebot an erschwinglichen Solarlampen. Der elektrische Strom ist dennoch nach wie vor die Stromquelle der Wahl trotz regelmäßiger Stromausfälle und der monatlichen Stromrechnung, wenn es finanziell möglich ist.Zwischenzeitlich wurden Straßenbeleuchtungen mit Solarlicht in den Dörfern installiert. Gebäude der  "Masimiliano Ochwo Omiel Memorial Secondary School" und des Frauenzentrums wurden mit Solarlicht ausgestattet. Allerdings benötigt die Getreidemühle elektrischen Strom, auch um Handys zu laden sowie Computer zu bedienen.