Hilfe fuer Tororo/Uganda e.V.

Tätigkeitsbericht 2011

Schule

In der "Masimiliano Ochwo Omiel Memorial Secondary School" wurden in den 4 Oberschulklaßen 70 Jungen und Mädchen unterrichtet. Die zunehmend schwierige wirtschaftliche Situation der Familien aus der armen andbevölkerung im Bezirk Tororo hat dazu geführt, daß weniger Schüler unsere Schule besuchen konnten, auch wenn das Schulgeld vergleichsweise niedrig mit anderen Schulen ist.

Es gab keine Veränderungen im Lehr- und Führungspersonal zu dem Vorjahr. Allerdings zeigte sich, daß der amtierende Schuldirektor den Herausforderungen der Wirtschaftskrise nicht gewachsen ist.

So beschloßen der Schulbeirat und die Partner vor Ort während meines Aufenthaltes in Uganda, daß ein Personalwechsel notwendig ist.

Auf Anregung des Lehrpersonals begann der Aufbau eines Ausbildungszweiges in Landwirtschaft und der Näherei. Da dies Mitte des Schuljahres begonnen wurde, konnten nur anfängliche Erfahrungen gesammelt werden. Es wurde aber beschloßen, den Aufbau eines Berufsförderungszentrums weiter zu betreiben.

Ein entsprechendes Grundstück konnte direkt neben der Schule für den Bau von weiteren Klassenräumen erworben werden.

Gesundheitserziehungszentrum

Neben der Durchführung von Kursen im Rahmen der Gesundheitserziehung wurden die Räume für Schlafplätze für Jungen ausgestattet, die einen sehr weiten Schulweg haben.

Bäckerei

Sie wurde nach mehreren Unterbrechungen aus personellen Gründen wieder in Betrieb genommen.Es arbeiten dort 2 Bäcker auf Honorarbasis an 2 Tagen in der Wochen. Die Kleinbackwaren werden per Fahrrad in den "Verkaufsständen" der umliegenden Dörfer verkauft.

Eine Küche mit 3 Kochplätzen wurde erbaut. Dort werden die Backwaren erstellt. Der Ofen der Bäckerei mußte repariert werden und funktioniert wieder. Eine junge Frau wurde eingestellt, die die Backwaren in einem Backwarenladen verkauft und gleichzeitig dort auch lebt.

Frauenförderung

Die 3 Räume des Frauenzentrums werden als Nähstube, Backwarenverkaufsladen und vorübergehend als Unterrichtsraum für Landwirtschaft genutzt. Eine Veranda wurde erbaut, die den Frauen erlaubt, vor diesen Räumen sonnengeschützt ihre Arbeit im Freien zu machen. Auch hier hat sich ein lebhafter Treffpunkt von Frauengruppen etabliert.

Weiterhin entstand ein Schweine-, Kuh- und Ziegenstall, was Frauengruppen der umliegenden Dörfer erlaubt, mit der Viehzucht Geld zu verdienen.

Schulpatenschaften

Es werden 44 Jungen und Mädchen von der Grundschule bis zum Abitur/Studium im Rahmen von Patenschaften unterstützt, davon gehen 7 in unsere Oberschule. Sie kommen alle aus äußerst schwierigen Familienverhältnißen.

Solar

Es wurden weitere Gebäude der "Masimilianmo Ochwo Omiel Memorial Secondary School und des "Counseling Centers" mit Solarstrom ausgestattet. Dazu gehört auch die Außtattung mit Außenbeleuchtungen als Sicherheit bei Dunkelheit.

Dr. Christiane Maleika

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